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Die ersten automatischen Uhren wurden 1770 von Abraham Louis Perrelet in Le Locle erfunden. Die durch das Marschieren des Besitzers entstanden Stöße brachten ein Gewicht zum Auf- und Abschwingen, das die Uhr aufzog. Solche Uhren wurden als "Perpetuale" bezeichnet. Diese Vorläufer der heutigen Automatikuhren konnten sich jedoch nicht durchsetzen. Zum einen war die Herstellung zu kostspielig, zum anderen war der gewünschte Effekt nicht stabil genug. Erst um 1920 wurden wieder ernstzunehmende Entwicklungen im Bereich der Automatikuhr bemerkbar. 1926 wurde die "Harwood" Uhr in Serie erzeugt. Bei dieser Art der Automatikuhr wurde die Bewegung beim Abbiegen des Handgelenks über den Bügel oder den Gehäuseboden und einem Übersetzungsgetriebe dem Aufzugsrad am Federkern zugeführt. Um 1930 wurde der Massenaufzug durch einen Rotor eingeführt (Rolex). Heute findet man bei Automatikuhren nur mehr den Massenaufzug. Das Aufziehen der Uhr erfolgt durch die Wirkung der Schwerkraft und der Massenträgheit mittels einer drehbaren Schwungmasse (Rotor). | |||||